Franz Beckenbauer erhält CDA-Zukunftspreis

Die CDU Sozialausschüsse (CDA) vergaben Ihren diesjährigen Zukunftspreis an Fußball-Idol Franz Beckenbauer. Der Arbeitnehmerflügel der CDU würdigte mit seiner Entscheidung die vom Präsidenten des FC Bayern München gegründete Beckenbauer Stiftung. Die Stiftung hilft behinderten und unverschuldet in Not geratenen Menschen.

Die Laudatio hielt Dr. Hubert Burda, CDA-Preisträger des Vorjahres, im Plenarsaal des ehemaligen Bundestages in Bonn. Die Jury habe sich für Beckenbauer entschieden, weil sein Name nicht nur für sportliche Erfolge stehe, sondern auch für die Verbindung von persönlichem Erfolg und sozialer Verantwortung. „Sein Herz für die Menschen, sein Charisma und seine Bereitschaft, für andere einzutreten, machen ihn zu einem Vorbild für unsere Gesellschaft“, so Verleger Dr. Hubert Burda in seiner Laudatio.

Beispielhaft dafür sei die Arbeit der von ihm gegründeten Beckenbauer-Stiftung, die mit großem Erfolg Hilfe für behinderte oder unverschuldet in Not geraten Menschen leiste – schnell, unbürokratisch und effektiv. Als Chef des Organisationskomitees zur WM 2006 habe Franz Beckenbauer maßgeblich dazu beigetragen, die WM 2006 nach Deutschland zu holen. Beckenbauer engagiere sich zudem gemeinsam mit SOS Kinderdorf, um ein Projekt zum Aufbau von sechs neuen Kinderdörfern weltweit zu organisieren.

Der CDA-Zukunftspreis wurde am 22. April überreicht. Mit ihm werden seit 1997 Persönlichkeiten geehrt, die durch ihr Wirken und ihre Ideen Erfolg und gesellschaftliches Engagement miteinander verbinden.