Schon über 50 „Paten für Toleranz“

Unter dem Motto „Paten für Toleranz“ setzen Münchner Bürger und Medienhäuser ein Zeichen für menschliches Miteinander über die Grenzen von Religionen und Kulturen hinweg. Die Initiative unterstützt den Bau des jüdischen Zentrums am Jakobsplatz. Über 50 Paten – darunter Persönlichkeiten wie Regine Sixt, Heinrich Graf von Spreti, Dr. Florian Langenscheidt, Patricia Riekel, Dr. Maria Furtwängler und Michael Käfer – beteiligen sich bereits an der Aktion und haben über 130.000 Euro gespendet.

Die Initiative „Paten für Toleranz“ unterstützt den Bau des Jüdischen Zentrums am Jakobsplatz

Auch Sie können sich für mehr Toleranz und ein jüdisches Zentrum mitten in München einsetzen: Setzen Sie ein Zeichen und unterstützen Sie die Initiative! Auf der Website können Sie Ihre Anzeige buchen: Wählen Sie ein literarisches oder historisches Zitat als Motiv für Ihre Anzeige, die Sie dann in einer oder mehreren Münchner Tageszeitungen schalten können (ab 340 Euro). Die personalisierte Anzeige ist mit Ihrem Namen unterzeichnet. Aber auch kleine Summen unterstützen den Bau: Beträge ab fünf Euro können Sie direkt auf der Website spenden. Jeder Spender wird namentlich erwähnt.

Ende Juli hatte die Initiative bereits hohen Besuch: Dr. Hubert Burda hatte die Paten zu einem deutsch-israelischen Freundschaftsspiel in die Münchner Allianz Arena eingeladen. Mit dabei waren Israels Vize-Premier und Friedensnobelpreisträger Shimon Peres, der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und Staatsminister Siegfried Schneider.

„Paten für Toleranz“ ist aus einer Idee und auf Anregung von Verleger Dr. Hubert Burda und FOCUS-Herausgeber Helmut Markwort entstanden. Die Initiative startete am 1. Juni und wird von Münchner Bürgern und Medienhäusern (Süddeutscher Verlag, Münchner Zeitungs-Verlag, Verlag Die Abendzeitung und Hubert Burda Media) unterstützt. Das Jüdische Zentrum am Jakobsplatz ist das größte nichtkommerzielle Bauvorhaben in Bayern. Seit 1996 werden Ideen für den Wiederaufbau der 1938 zerstörten Hauptsynagoge diskutiert. Am 9. November 2003 wurde schließlich mit den Arbeiten für das geschichtsträchtige Projekt begonnen.

Setzen auch Sie ein Zeichen für menschliches Miteinander über die Grenzen von Religionen und Kulturen hinweg und spenden Sie für die Initiative!