Europäisches Verlegertreffen in Brüssel

Networking in Brüssel: Stefan Braunschweig (w&v), Viviane Reding, Dr. Hubert Burda und Dr. Bernd Kundrun

“Medien bedeuten Wandel. Wir müssen die Chancen des Wandels nutzen.” Mit dieser Botschaft wandte sich Dr. Hubert Burda am Dienstag in seiner Rede beim European Publishers Forum in Brüssel an seine europäischen Kollegen. Der Verleger forderte die Medien auf, sich nicht allein auf die Abwehr drohender Regulierungen zu fokussieren, sondern auch die Chancen des Wandels zu nutzen.

An dem Gipfel der fünf Spitzenorganisationen europäischer Verleger nahmen auch die EU-Kommissarin für Kommunikation, Margot Wallström, und Viviane Reding, Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien, teil. Etwa 160 führende Medienvertreter diskutierten Themen wie Wettbewerbsfähigkeit, Pressefreiheit und Verantwortung der Medien.

In einem Pressegespräch in der Landesvertretung von Baden-Württemberg diskutierte der Verleger mit Journalisten Das Forum war auf Betreiben der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit den Verbänden organisiert worden und stellt eine der besten Gelegenheiten zur politischen Vernetzung in Brüssel dar.

Bereits am Montag hatte Dr. Hubert Burda im Rahmen einer Einladung von Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Gelegenheit genutzt, wichtige medienpolitische Themen der Branche wie die Europäische Fernsehrichtlinie oder die Verordnung Rom II zu thematisieren.