Gesundheitskommunikation für Europa

VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner, Dr. Hubert Burda, FAEP-Präsident David Hanger, EU-Kommissar Marcos Kyprianou und FIPP-Präsident Don Kummerfeld

„Die Medien sind ein wichtiger Partner bei der Aufklärung der Bürger in Europa“, unterstrich der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz Markos Kyprianou die Bedeutung der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene. Damit unterstützte Kyprianou auf der Generalversammlung des Europäischen Zeitungsverlegerverbandes (FAEP) in Brüssel Verleger Dr. Hubert Burda, der in seiner Key Note aufgezeigt hatte, welche Bedeutung die Medien bei der Vermittlung politischer Ziele für die Bürger haben.

Die Generalversammlung des Europäischen Zeitungsverlegerverbandes stand unter dem Motto „Media in Transition“

So publizieren europäische Zeitschriften über 10.000 redaktionelle Seiten zum Thema Gesundheit. Prävention ist das wichtigste Ziel und Thema der europäischen Verbraucherpolitik. Kyprianou erkannte die Bedeutung der Werbefreiheit für Qualitätsmedien wie Zeitschrifren an und zeigte sich offen, in der Gesundheitskommunikation bestehende Werbeverbote abzubauen.

Die Generalversammlung des Europäischen Zeitungsverlegerverbandes stand unter dem Motto „Media in Transition“ Laut Kyprianou weichen heute zu viele Patienten bei der Informationssuche auf nichteuropäische Angebote aus. „Es darf hier keine Zweiklassengesellschaft geben“ so der Kommissar. Deswegen sei es an der Zeit, die Frage der Patientenkommunikation neu zu überdenken. Aufgabe der Medien werde es dabei sein, diese verantwortungsvoll zu kommunizieren.

Dr. Hubert Burda, Jean-Antoine Bouchez und Ian Locks

Die weitere Entwicklung des Themas Patienteninformation auf europäischer Ebene war auch Thema eines Journalistenfrühstückes, zu dem FOCUS-Korrespondent Ottmar Berbalk am Mittwochmorgen mehr als 15 deutsche EU-Journalisten in die Bayrische Landesvertretung in Brüssel eingeladen hatte. In diesem Zusammenhang beschrieb Dr. Burda erneut die Veränderung der Medien und die Auswirkungen auf die Kommunikationsmöglichkeiten mit Mediennutzern und Patienten.