Wirtschaftselite beim Focus-Nightcap

EU-Kommissarin Viviane Reding, WEF-Gründer Klaus Schwab, Hubert Burda und Claudia Schiffer beim FOCUS-Nightcap in Davos

Wer in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Medien Rang und Namen hat, ist beim FOCUS-Nightcap in Davos dabei. Längst hat sich das Event als feste Institution im Rahmen des World Economic Forum (WEF) im Schweizer Wintersportort etabliert. Bereits zum zwölften Mal folgten Unternehmer, Politiker und Mediengrößen der Einladung von Verleger Hubert Burda und den FOCUS-Chefredakteuren Helmut Markwort und Uli Baur.

Um am Rande des Wirtschaftsgipfels die Themen der Zukunft zu besprechen, trafen sich Politikgrößen wie EU-Kommissarin Viviane Reding und die FDP-Fraktionsvorsitzende im EU-Parlament, Silvana Koch-Mehrin, mit Wirtschaftsgrößen wie Google-Gründer Larry Page, Münchner Rück-Vorstand Nikolaus von Bomhard, Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann, Blackstone-Boss Stephen Schwarzman, RWE-Vorstandschef Harry Roels, Flickr-Mitbegründerin Caterina Fake, WPP-Chef Sir Martin Sorrell, Publicis-Boss Maurice Lévy, Post-Vorstand Klaus Zumwinkel, Dell-Gründer Michael Dell, Steve Case von AOL, Audi-Chef Rupert Stadler oder ENBW-Vorstandschef Utz Claassen.

Zu Gast waren auch Claudia Schiffer (Botschafterin für Deutschland – Land der Ideen), Schriftsteller Paulo Coelho und TV-Moderatorin Sabine Christiansen sowie Mediengrößen wie Verlagschef Stefan von Holtzbrinck, der Schweizer Verleger Michael Ringier, Bild-Herausgeber Kai Diekmann und Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust.

Unter der Leitung von WEF-Gründer Klaus Schwab entwickelte sich der Wirtschaftsgipfel kontinuierlich zu einem Mekka für Unternehmer und Politiker. Allgemeine Wirtschafts- und Politikthemen stehen im Mittelpunkt des jährlichen Forums und ziehen seit Jahren Scharen der Mächtigsten der Welt an. Zu den Gästen des diesjährigen FOCUS-Nightcap zählten auch Nestlé-Boss Peter Brabeck-Letmathe, Infineon-Chef Wolfgang Ziebart, Unternehmensberater Roland Berger, Allianz-Finanzvorstand Paul Achleitner, IT-Wissenschaftler Nicholas Negroponte sowie IWC Schaffhausen Geschäftsführer Georges Kern.

DLD 2007: Flickr-Gründerin Caterina Fake erhält Aenne Burda Award for Creative Leadership

Preisträgerinnen des Aenne Burda Awards: Marissa Mayer und Caterina Fake

Flickr-Gründerin Caterina Fake hat am 22. Januar 2007 in München den „Aenne Burda Award for Creative Leadership“ erhalten. Mit diesem Preis sollen erfolgreiche Frauen in den Medien bestärkt werden, an ihre Ideen zu glauben und sie umzusetzen.

Marissa Mayer: „Das Internet ist ein großartiges Medium, das eine Revolution an Kreativität und breitenwirksamer Zusammenarbeit freigesetzt und ermöglicht hat. Flickr ist ein exzellentes Beispiel für das kreative Zusammenspiel von Millionen von Nutzern, Caterina´s Wirken zeichnet sich durch genau die Art kreativern Führungsverhaltens aus, für den der Aenne Burda Award ins Leben gerufen wurde.“

Caterina Fake ist eine der Symbolfiguren des Web2.0 und bekannt geworden als Co-Gründerin der Photo-Sharing Plattform Flickr. Mit über drei Millionen Nutzern und mehr als 300 Millionen Bildern ist flickr.com eine der größten Foto-Communities. 2005 wurde das Unternehmen an Yahoo! verkauft, seitdem leitet Fake auch die Yahoo! Technology Development Group. 2006 wurde sie vom Time Magazine zu einem der 100 einflussreichsten Menschen der Welt ernannt.

Der „Aenne Burda Award for Creative Leadership“ ist ein Tribut an die im November 2005 verstorbene, visionäre Unternehmerin Aenne Burda, eine der großen Symbolfiguren der deutschen Nachkriegsgeneration. Aus einem kleinen Verlag entwickelt sie nach 1949 den weltgrößten Modeverlag. Im Jahr 1987, in Zeiten des kalten Krieges, überwand sie mit ihrem BURDA MODEMAGAZIN den eisernen Vorhang und expandierte nach Russland.

Marissa Mayer ist als eines der Gründungsmitglieder von Google auch eine Ikone des Digital Lifestyle. Die 31-jährige ist heute Vice President Products von Google Inc., der weltweit größten und erfolgreichsten Suchmaschine im Internet.

DLD 07 in München gestartet

Gastgeber Dr. Hubert Burda und Dr. Joseph Vardi

„Das Internet wird die Wirtschaft und unser tägliches Leben weiter verändern“, ist Caterina Fake sicher: „Web-Inhalte werden überall zugänglich sein: über das Telefon, das Handy, den Fernseher oder auch über den Computer“, so ihre Einschätzung. Und auch Geo-Diensten gibt Fake eine große Chance: „Mein Handy weiß, dass ich gerade in München bin. Und ich möchte natürlich wissen, welche meiner Freunde auch in der Stadt sind und an welchen angesagten Plätzen ich sie treffen kann.“

Auf dem Panel „The Future’s Future“ diskutierte die Erfinderin der Fotocommunity Flickr am Sonntag mit Skype-Gründer Niklas Zennström und Lufthansa-Marketingmann Thierry Antinori die digitale Zukunft. Auch die Fluggesellschaft setzt auf neue Technologien – beispielsweise mit einem on-board-Medizincheck für kranke Passagiere.

Unter der Schirmherrschaft von Verleger Hubert Burda und dem israelischen Hightech-Investor Yossi Vardi diskutieren seit Sonntag drei Tage lang über 700 internationale Teilnehmer in München die neuesten digitalen Entwicklungen. Die Münchner Digitalkonferenz DLD (Digital – Life – Design) bringt bereits zum dritten Mal führende Experten, Gestalter und Pioniere aus digitaler Industrie, Medien, Kunst und Design zusammen.

„How to be good?“ lautete die Frage an den Bildungsexperten Steve Mariotti, FON-Gründer Martin Varsavsky, Garbiele Zedlmayer von Hewlett Packard und MIT-Wissenschaftler Nicholas Negroponte. Der Bostoner Forscher stellte das Projekt „One Laptop per Child“ (OLPC) vor, mit dem er Kindern in Entwicklungsländern eine bessere Ausbildung ermöglichen möchte. „Den Erfolg von Bildung sehen Sie nicht sofort, trotzdem ist es wichtig, in sie zu investieren“, betonte Negroponte, der in München das Modell eines 100-Dollar-Laptops vorstellte. Auch der Computerkonzern Hewlett Packard investiert in verschiedene Bildungsprojekte.

„Does God play Lego?“ war der provokante Titel des Panels von Brian Cox. Der britische CERN-Wissenschaftler präsentierte den DLD-Teilnehmern im Forum der HypoVereinsbank seine physikalischen Ausflüge ins Weltall. Um die ständige Erreichbarkeit im Online-Zeitalter ging es schließlich in Linda Stones Vortrag „On attention“.