Regionale Impulse

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Die Bedeutung der „Trinationalen europäischen Metropolregion“ Oberrhein als „mediales Cluster“ für Deutschland und Europa betonte Hubert Burda beim Hohen Horn Kreis

„Zukunftsoffensive Metropolregion Oberrhein“ war das Motto des traditionellen Treffens des Hohen Horn Kreises am Donnerstag in Offenburg. Hubert Burda begrüßte die Gäste im Media Tower, die zunächst in einem Film in die Mediengeschichte der Oberrheinregion eingeführt wurden: mittelalterliche Buchkunst, die Erfindung des Buchdrucks, der Fotografie, Film, Fernsehen bis hin zur ersten Email in Karlsruhe vor 20 Jahren. Als „mediales Cluster“ bezeichnete Hubert Burda die Region, die zentrale Größen wie das ZKM mit seinen interdisziplinären Projekten zwischen Kunst, Medien und Technologie als „Bauhaus des 21. Jahrhunderts“ hervorgebracht habe.

Hubert Burda erinnerte bei seiner Begrüßung im Offenburger Media Tower an die Anfänge der „Trinationalen europäischen Metropolregion“ und forderte die anwesenden Entscheider auf, den Konkurrenzkampf um die besten Köpfe mit anderen Regionen und Unternehmen aufzunehmen: „Mitte Juni haben wir bei einem Kamingespräch die Initiative ins Leben gerufen“, so der Verleger, „nun müssen wir die Idee mit Leben füllen. Sie soll keine politische Floskel bleiben, sondern unsere gemeinsame Identität in der globalisierten Welt stärken.“ In Tischgesprächen während des Abendessens entwickelten die Gäste mögliche Projekte.

Zuvor hatte Hubert Burda gemeinsam mit der Offenburger Oberbürgermeisterin Edith Schreiner das restaurierte Dionysos-Denkmal enthüllt.