Auszeichnung für außergewöhnliches Wirken

Hubert Burda gratulierte seinem Freund Ernst Pöppel zur Auszeichnung

Mit der Goldenen Peutinger Medaille wurde jetzt der Münchner Hirnforscher Prof. Ernst Pöppel geehrt. Staatsminister Dr. Thomas Goppel hielt die Laudatio.

Der Hirnforscher Prof. Dr. Ernst Pöppel ist Leiter des Instituts für medizinische Psychologie und des Humanwissenschaftlichen Zentrums der Ludwig-Maximilians-Universität München. In seinen zahlreichen Buchveröffentlichungen (u.a. „Grenzen des Bewusstseins. Wie kommen wir zur Zeit, und wie entsteht Wirklichkeit?“, 2000) behandelt er die Frage, was man unter Bewusstsein versteht. Das Thema gehört nicht allein in die Psychologie, in die Philosophie oder die Hirnforschung, sondern alle Wissenschafts- und Kulturbereiche können ihren Beitrag leisten. Bestimmte Phänomene in den Künsten tragen wesentlich zu einer Analyse des Bewusstseins bei.

Das PEUTINGER-COLLEGIUM orientiert sich mit seinen Zielen an dem außergewöhnlichen Wirken und der überragenden Persönlichkeit des Augsburgers Konrad Peutinger (1465-1547): Konrad Peutinger war in seiner Zeit über viele Jahre als enger Berater Kaiser Maximilians I., als Stadtschreiber von Augsburg, als Herausgeber wichtiger Rechtstexte, usw. in einer Person Rechtsgelehrter, Staatsmann, Historiker, Humanist und Universalgelehrter. Er war Theoretiker und Praktiker zugleich, der fundierte und nachhaltige Visionen entwarf, und auch umsetzte. Als Vordenker der freien Marktwirtschaft und des freien Welthandels schuf er bleibende Werte für die Nachwelt.