Neue Hochschule für Jüdische Studien

Hubert Burda im Gespräch mit Klaus Tschira, rechts daneben: Josef Ackermann

Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger hat heute in Heidelberg den Grundstein für den Neubau der Hochschule für Jüdische Studien gelegt. „Sie ist nicht nur ein Kompetenzzentrum, sondern auch eine Stätte der Wiederannäherung zwischen jüdischen und nicht-jüdischen Deutschen“, so der Politiker. Er sei sicher, die Bedeutung wachse mit dem Neubau weiter an.

Mit dem Gebäude werde Geschichte geschrieben, so die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch. In dem rund sechs Millionen Euro teuren Bau in der Altstadt sollen die bisher vier Heidelberger Standorte zusammengefasst werden. Die 1979 gegründete Hochschule will das Gebäude Ende 2009 beziehen.

Auch Verleger Hubert Burda unterstützt die Initiative. Er hat zusammen mit Salomon Korn ein Aktionskomitee ins Leben gerufen, zu dem unter anderem Friede Springer, Stefan von Holtzbrink, Klaus Tschira und Josef Ackermann gehören. Sie unterstützen die Jüdische Hochschule und haben sich zur Aufgabe gemacht, eventuelle Kosten, die über die veranschlagten 4,5 Millionen Euro für den Neubau gehen, abzufedern.

Vor einem Jahr sprach der Verleger bereits im Rahmen der Vortragsreihe „Heidelberger Hochschulreden“ in der Aula der Alten Universität zum Thema „Media in Tranistion“. Die Reihe wird von der Hochschule für Jüdische Studien organisiert.