Pre-Bambi-Dinner in Offenburg

Hubert Burda und Maria Furtwängler begrüßen die Gäste

„Hubert Burda Media presents Bambi 2008″ stand in goldenen Lettern auf der Einladung: Im 15. Stock des Media Towers wurde das goldene Reh am Mittwochabend in Offenburg begrüßt. Rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Politik der Region waren zum eleganten Pre-Bambi-Dinner gekommen – darunter Karl-Heinz Kögel und Dagmar Siegel, Frank Elstner, Roland Mack oder Ann-Kathrin Bauknecht. Aus der sommerlich geschmückten Media Lounge hatten die Gäste besten Blick auf die fast fertig gestellte Oberrheinhalle, in der die Gala am 27. November stattfinden wird.

Nach einer Begrüßung durch Verleger Hubert Burda richtete Oberbürgermeisterin Edith Schreiner das Wort an die Gäste. Sie betonte den Stolz und die Freude der Offenburger auf das Reh: „Bambi’s coming home“ – auch wenn Deutschlands wichtigster Medienpreis bisher nur 1987 an der Kinzig zu Gast war.

„Sie werden viele Stars hautnah erleben können“, versprach Bambi-Gesamtleiterin Patricia Riekel.

Über die wohltätige Seite von Deutschlands wichtigstem Medienpreis sprach Hubert Burdas Ehefrau Maria Furtwängler. Sie erklärte, wie „attention based charity“ funktioniert und welche positiven Wirkungen der Charity-Bambi für die Helden des Alltags hat, die mit ihm ausgezeichnet wurden. Gleichzeitig bat sie um Unterstützung für Tribute to Bambi. Das Charity-Ereignis am Vorabend der Preisverleihung unterstützt regionale Einrichtungen, die Kindern helfen. In diesem Jahr wird beispielsweise die „Lesewelt Ortenau“ Gelder der Stiftung erhalten.

Mit einem Film über die Entertainment Economy wurde die Oberrhein-Region präsentiert, einer der Top-Standorte der Unterhaltungsindustrie in Deutschland. Die Player sind beispielsweise der Europa Park Rust, die Werner Kimmig GmbH, Hubert Burda Media, SWR und Arte, United Internet, Elstnertainment oder Media Control sowie zahlreiche weitere regionale und lokale Verlage, TV- und Radiosender. Die Region ist durch die perfekte Vernetzung der wichtigsten Namen in der Entertainment-Industrie und durch die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bestens auf die Herausforderungen des digitalen Zeitalters vorbereitet.

Baden-Württembergs Finanzminister Willi Stächele sorgte zum Schluss für Aufklärung: Bambi sei keineswegs ein Kind des Landes, denn als das scheue Reh 1948 das Licht der Welt erblickte, gab es das Bundesland noch gar nicht. Unter lautem Beifall wurde Bambi zum Baden-Baby erklärt – und im badischen Offenburg wird bereits höchst kreativ auf einen würdigen Empfang im November hingearbeitet.

Auszeichnung für Hubert Burda

Hubert Burda

Hubert Burda ist in die „Hall of Fame“ des Manager Magazins aufgenommen worden. Das Wirtschaftsmagazin ehrt mit der Mitgliedschaft in der symbolischen Ruhmeshalle alljährlich herausragende Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft.

Hubert Burda habe ein deutsches Verlags- und Druckhaus in einen europäischen Medienkonzern ersten Ranges verwandelt, würdigte der britische Verleger und Publizist Lord Arthur George Weidenfeld Burdas Leistung. „Er modernisierte das von seinen Eltern geerbte Unternehmen von Grund auf, investierte mutig und bewies dabei ein besonderes Gespür für Trends und technische Innovation, vor allem bei seinem Engagement in den Neuen Medien. Zugleich machte sich Hubert Burda einen Namen als Förderer von Kultur und Wissenschaft und erwarb sich anerkannte Verdienste um die deutsch-jüdische Aussöhnung.“

Ebenfalls aufgenommen in die „Hall of Fame“ wurde Hermann Scholl, der den Stiftungskonzern Bosch an die Weltspitze führte, ohne dessen große soziale Tradition aufzugeben.