Mediale Wunderkammern

Das Cover von „Mediale Wunderkammern“

Die Fassade einer Kirche wird zum Äquivalent für den Showroom eines Global Players. Fresken der Renaissance finden ihre Entsprechung in heutigen Großbildleinwänden. Und zwischen Jan van Eyck und Andy Warhol, Jakob Fugger und Google-Gründer Sergey Brin tun sich erstaunliche Ähnlichkeiten auf. Diese und viel mehr unerwartete und doch präzise beobachtete und analysierte Verbindungen stellt Hubert Burda in der jetzt erschienenen Schriftensammlung „Mediale Wunderkammern“ her.

Als Kunsthistoriker und Medienunternehmer vermisst Burda die heutige Medienwelt in ihren historischen Dimensionen und spürt Analogien zwischen verschiedenen Epochen und Medien auf.

Die Texte sind als repräsentative Auswahl und Sammlung zusammengestellt. „Mediale Wunderkammern“, herausgegeben von Wolfgang Ullrich, ist der dritte Band aus der Schriftenreihe der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Hubert Burda ist dort Ehrensenator, Wolfgang Ullrich Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie.

Hubert Burda. Mediale Wunderkammern, Hrsg. Wolfgang Ullrich, Schriftenreihe der HFG Karlsruhe Bd.3, Wilhelm Fink 2009