Ein Tag voller Überraschungen

Hubert Burda und Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner

9. Februar, kurz nach elf im Münchner Burda-Fotostudio – und es war kein Platz mehr zu bekommen. Von einer Leinwand gratulierten Udo Jürgens, Paulo Coelho, Josef Ackermann oder Yossi Vardi per Videobotschaft – und mittendrin stand ein überraschter Hubert Burda, den zu seinem 70. Geburtstag ein Potpourri von Überraschungen erwartete.

Das absolute Highlight waren die singenden Chefredakteurinnen. Sechs Blondinen und eine Brünette standen auf der Bühne, swingten zu „Mamma Mia“ oder „Qué séra, séra“ – und hatten die Herzen der Zuhörer spätestens erobert, als sie passend zum Milka-Slogan „Hubert Burda, der zarteste Verleger, seit es Magazine gibt“ ins Mikro hauchten. Ganz klar, dass da der ganze Saal lautstark nach einer Zugabe verlangte.

FOCUS-Chef Helmut Markwort führte durch die „stark musikalisch durchsetzte Überraschungssoirée“ und stand wenig später mit Frack, Zylinder und weißem Schal samt seiner vier Vorstandskollegen selbst auf der Bühne, um die etwas andere Version von „Bolle reiste jüngst zu Pfingsten“ zu präsentieren. Dafür ernteten die Herren ebenfalls tosenden Applaus.

Die Kinder des Hauskindergartens „Burda Bande“ hatten zwischendurch einen Überraschungsgast auf die Bühne geführt – und Entertainer Thomas Gottschalk überlegte auf seine bekannt flapsige Art, dass wahrscheinlich „die Vorliebe des Jubilars für blond“ zu seinem Engagement geführt habe. Für Lachtränen nicht nur beim Geburtstagskind sorgte außerdem Kabarettist Wolfgang Krebs der als Horst Seehofer aka Günther Beckstein aka Edmund Stoiber auftrat.

Nach der Mittagspause ging es für Hubert Burda direkt weiter nach Offenburg, wo er von der Betriebskapelle und einem „Happy Birthday“-Ständchen aller Mitarbeiter empfangen wurde. Medien Park-Chef Reinhold G. Hubert überreichte einen „Picture Man“ und Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner hatte ein ganz besonderes Geschenk im Gepäck: Direkt vor dem Medien Park befindet sich ab sofort nicht mehr der Kestendamm, sondern der Hubert-Burda-Platz.

So kurz vor dem „Schmotzigen Dunschdig“ durfte in Baden natürlich auch ein Vorgeschmack auf die schwäbisch-alemannische Fastnacht nicht fehlen: Von den Zünften der Althistorischen Narrenzunft und der Hexenzunft gab’s gesungene Geburtstagsüberraschungen – und da mussten auch Geschäftsführer und Vorstand mit einstimmen.