„The Culture of Now“

«Die aktuelle Andy-Warhol-Ausstellung des Whitney Museum in New York versetzt mich zurück in die prägendste Zeit meines Lebens!

Über die Disruption von Musik, Kunst und Werbung in den 60er-Jahren in NYC spreche ich mit meinem damaligen Weggefährten und späteren Hearst-COO Gil Maurer.»

Hubert Burda

Demokratisierung der Mode

 
«In den 50er-Jahren begleitete ich meine Mutter Aenne oft nach Paris zu den herrlichen Modeschauen der Designer.

Dass zu der Zeit eine Revolution in der Modeindustrie im Gange war, konnte ich nur erahnen. Meine Mutter aber hatte das richtige Gespür und brachte die Fashion nach Deutschland, die als Ready-to-Wear die Modeindustrie revolutionieren sollte.

Über die Zeit, die für den Burda-Verlag eine entscheidende Weichenstellung bedeuten sollte, haben die Kuratorin des Musée des Art Décoratifs, die Aenne-Burda-Darstellerin aus dem kommenden SWR-Zweiteiler und ich mit der Harper’s Bazaar gesprochen.»

Hubert Burda

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Trauer um Franz Burda junior

Ein Bild des Künstlers Andy Warhol aus dem Jahr 1982: Die Brüder Hubert Burda, Franz Burda und Frieder Burda (v.l.n.r.)

Am Dienstag, den 17. Januar, verstarb Franz Burda junior im Alter von 84 Jahren in seinem Haus in Offenburg.

Als gelernter Tiefdrucker war Franz Burda verantwortlich für den Geschäftsbereich Druck und führte die Burda-Druckereien. 1969 schloss er eine Partnerschaft mit dem amerikanischen Medienunternehmen Meredith Corporation und brachte somit den Tiefdruck in die USA. Nach dem erfolgreichen Start von Meredith-Burda Corporation, baute er in Amerika vier weitere Druckereien auf. Damit wurde Burda zum weltgrößten und besten Tiefdruck-Unternehmen der Welt.

Nach dem Tod des Senators und der Realteilung zog sich Franz Burda junior aus den Geschäften zurück und veräußerte 1989 die amerikanischen Druckereien Meredith-Burda an den Verlag R.R. Donnelley & Sons Co. sowie seine Anteile an der Dachauer Papierfabrik K.H. Nikolaus. Auch die Beteiligung an Axel Springer, die Franz und Frieder aus dem väterlichen Erbe erhielten, verkauften beide 1988 zurück an die Springer-Erben. Dies und der Verkauf der Sat1-Anteile an Leo Kirch führten zu einem Dissens zwischen den drei Brüdern, die aber später wieder zu einem herzlichen Verhältnis miteinander fanden.

Das Erbe von Franz Burda junior als Familien-Oberhaupt tritt sein Sohn Franz H. Burda an.

Noch am Donnerstag, den 12. Januar, konnte sich Hubert Burda im Beisein der Tochter Cathrine von seinem schwerkranken Bruder in Ruhe und Frieden verabschieden.

Die Anteilnahme gilt der Familie: Frau Christa und Sohn Franz H. mit Frau Bettina und den Kindern Sabrina, Franz Constantin, Christopher sowie der Tochter Cathrine und ihren Kindern Joya, Annabel Lynn, Gregory.

In diesem Moment der großen Trauer blickt der Verleger zurück auf das Erbe der Eltern, was er und seine Brüder erfolgreich gestalten und an die nächste Generation weitergeben können.

„Digitale Horizonte“ von Hubert Burda

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Hubert Burda präsentierte in München sein neues Buch „Digitale Horizonte“

„Die Märkte wandeln sich, alte Strukturen bröckeln, brechen zusammen, Monopole wanken“, mit diesen Worten sagte der Verleger Hubert Burda bereits vor 26 Jahren den digitalen Wandel voraus – in seiner Festrede zum 40-jährigen Jubiläum des Südwestdeutschen Zeitschriftenverleger-Verbands. Wir schreiben das Jahr 1990. Google ging erst sieben Jahre später an den Start und der Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg feierte gerade seinen sechsten Geburtstag.

Hubert Burda veröffentlicht in seinem neuen Buch „Digitale Horizonte“, das im Petrarca Verlag erschienen ist, 13 Reden von 1990 bis 2010 über seine Visionen der digitalen Zukunft. Diese vorhergesagte Zukunft ist heute bereits gelebte Realität und markiert laut Hubert Burda, nach der Erfindung des Buchdrucks, einen weiteren Meilenstein in der Menschheitsgeschichte.

Inspiriert von Visionären wie den Medienphilosophen Vilém Flusser und Friedrich Kittler sah Hubert Burda das digitale Zeitalter mit seinen Chancen und Herausforderungen bereits am noch weit entfernten Horizont dämmern und richtete als Unternehmer seine Strategie danach aus.

So sagte er 1995 in der Telepolis Konferenz in München: „Als Printmedium ist das Nachrichtenmagazin Focus zwar noch ein Gutenberg-Medium, doch es folgt der digitalen Logik: Bild, Text und Grafik stehen gleichwertig nebeneinander und fügen sich zu einem ikonografischen System der Informationsvermittlung zusammen. Focus reagiert auf die Multimedia-Revolution, die schon im vollem Gange ist.“ Das Nachrichtenmagazin hat den Schritt ins Internet seit langem erfolgreich geschafft, sodass Focus Online heute zu den erfolgreichsten Online-Nachrichtenplattformen Deutschlands sowie zur Hitliste der zwölf erfolgreichen digitalen Burda-Marken gehört.

Damit zeichnet Hubert Burda in seinem Buch „Digitale Horizonte“ nicht nur die technologische Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte nach, sondern auch die Wandlung seines eigenen Verlages hin zu einem Medien- und Tech-Unternehmen. Diese Medienrevolution wird im Buch auch visuell, in zahlreichen Bildern und Infografiken, erlebbar gemacht.

Geschichten vom Burda-Wein

Über viele Monate hinweg sammeln die Trauben, die zum „Franzensberger“, dem Burda-Wein, verarbeitet werden, jeden Sonnenstrahl ein

Vor uns glänzen die Dächer Offenburgs in der Abendsonne und in der Ferne blitzt die Turmspitze des Straßburger Münsters hervor: Wir befinden uns zwischen satten Reben im Burda-Weinberg. Es ist Herbst in Baden. Die Zeit der Weinlese. Winzer Simon Renner bewirtschaftet zusammen mit seinen Eltern und zwei Brüdern die Reben des Burda-Weinbergs.

„Der Boden, die Lage und die Sonne geben dem Wein seinen Geschmack“, sagt Simon Renner, während er mit seiner Schere eine Rebe vom Weinstock abschneidet. Über viele Monate hinweg sammeln die Trauben, die zum „Franzensberger“, dem Burda-Wein, verarbeitet werden, jeden Sonnenstrahl ein und werden dabei vom lehmigen Boden Fessenbachs genährt.

Die sanften Hügel des Burda-Weinbergs waren der geliebte Rückzugsort des Senators Franz Burda, der in dieser Landschaft Ruhe und Muse fand. 1968 kaufte er das sogenannte Schlössle, ein pittoreskes Haus aus dem späten 18. Jahrhundert mitten in den Weinbergen. Wenige Jahre später entstand auf diesem Gelände die Franzenstube, in der legendäre Jagdessen ausgerichtet wurden. Dabei ließen sich die Gäste sicher das eine oder andere Glas Badner Wein schmecken.

Heute wie damals erzählt jeder Schluck Franzensberger Geschichten über den sanften Frühling in Offenburg und die warmen Sommerabende in Fessenbach. Er beschreibt die ganze Schönheit des Badner Lands.

30. Todestag von Senator Franz Burda

Hubert Burda erinnert sich am 30. Todestag des Senators an das „alte Offenburg“

Es ist die Zeit der Weinlese in Fessenbach, dem geliebten Rückzugsort des Senators Franz Burda. Die Blätter färben sich herbstlich bunt und die Sonne scheint über Baden. „Ein wunderbarer Tag in unserer Heimat, ein Tag, wie ihn mein Vater geliebt hätte“, mit diesen Worten begrüßte Hubert Burda die Ehrengäste der Gedenkfeier anlässlich des 30. Todestages des Senators in Offenburg. Vor Freunden, Weggefährten, ehemaligen und aktuellen Geschäftsführern sowie vor der Oberbürgermeisterin von Offenburg, erinnerte Hubert Burda an die Tatkraft und an den Unternehmergeist seines Vaters: „Er war ein Mann der Tat“.

Die Leidenschaft für seine Arbeit sowie die Liebe zu seiner Heimatstadt gingen beim Senator Burda immer Hand in Hand. Und so entwickelte sich seine kleine Offenburger Druckerei zu einem Großkonzern und mit ihm wandelte sich auch das Stadtbild: „Bedeutungsschwanger, wie mein Vater war, hat er für das wenige Geld, das er hatte, keinen Kamin gebaut, sondern den Burda Turm“, sagte Hubert Burda über den Bau der alten Druckerei. Stetiger Wandel sei wichtig, allerdings dürfe man dabei seine Wurzeln nicht vergessen.

Sowohl Burda als Unternehmen, als auch die Stadt Offenburg unterliegen einem stetigen Wandel. Während Hubert Burdas Visionen von der Digitalisierung früher von manchen noch belächelt wurden, verzeichnet das Digitalgeschäft nun einen Großteil des Unternehmensumsatzes. Und auch Offenburg befindet sich im Wandel: Auf dem einstigen Druckerei-Areal, nur einen Steinwurf entfernt vom besagten Burda-Turm des Senators, entsteht nun ein Gesundheits- und Arztzentrum, das täglich von 1500 Menschen besucht wird. „Wenn ich in die Stadt reinfahre, bin ich ziemlich stolz auf das neue Offenburg«, betonte Hubert Burda.

Der Baubürgermeister der Stadt Offenburg Oliver Martini nahm dieses Thema in seiner Rede auf und lobte die gelungene Zusammenarbeit: „Das Projekt an der Kronenwiese ist ein schönes Beispiel dafür, wie die private Wirtschaft mit der öffentlichen Hand zusammenarbeitet.“ Bei aller Bautätigkeit sei es wichtig, etwas zu schaffen, dass Bestand habe und identitätsstiftende Gebäude, wie zum Beispiel das Helios Building, zu erhalten und noch besser in Szene zu setzen. Gemäß dem Motto „Zukunft braucht Herkunft“.

 

Nachruf auf Shimon Peres

Der realistische Optimist

Weltwirtschaftsgipfel Davos 1999
Helmut Markwort, Hubert Burda, Shimon Peres und Gerhard Schröder beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos (c) Wolf Heider-Sawall

Von den persönlichen Treffen mit Shimon Peres habe ich eine Botschaft nie vergessen: Wer realistisch sein will, darf nicht das Ziel vergessen, die Verhältnisse zu verbessern. Seine Vision war ein neuer Naher Osten, in dem sich die arabischen Staaten und Israel zu einer friedlichen, technisch innovativen und sozial ausgeglichenen Region entwickeln.

Der Friedensprozess Anfang der 90er Jahre und die vielen Enttäuschungen danach haben ihn nie davon abgebracht, sein Projekt festzuhalten. Das Wasserproblem im Nahen Osten lösen, durch technologische Erfindungen den sozialen Wandel in der Region herbeiführen, die Voraussetzungen für eine demokratische Gesellschaft in den besetzen Gebieten und Gaza schaffen: der Mann, der 1923 im weißrussischen Wischnewa geboren wurde, glaubte an den „Fortschritt“ wie ihn die Aufklärung predigte – in einer Region, deren Konflikte heute an die Religionskriege im Europa des 17. Jahrhunderts erinnern.

Wenn wir uns trafen, in Jerusalem, auf dem „World Economic Forum“ in Davos oder in München, genoss ich es sehr, wie er in den 90er Jahren mit seiner samtenen Stimme die Möglichkeiten für Frieden und Fortschritt im Nahen Osten eindrucksvoll ausmalte. Hier verwandelte sich Glaube in eine jeden Zweifel aufhebende Gewissheit. Peres, ein im europäischen Sinne Gebildeter und Literaturkenner, erkannte früh die Bedeutung von „high tech“, den Computerwissenschaften, ja der digitalen Revolution. Darum engagierte ich mich 1999 für das Projekt eines „Centers for Innovative Communication“ an der Ben Gurion Universität von Beer Sheva, einer Hochschulgründung, die Peres besonders am Herzen lag.

Mir war immer klar: Man darf die deutsch-jüdische Geschichte in ihrer Dramatik nicht verharmlosen, aber worauf es ankommt, ist der Einsatz für zukunftsträchtige Projekte, die Israel stabilisieren und vorantreiben. Im Jahr 2000 kam es zur Konferenz „Cool People in the Hot Desert“. Ich lernte meinen Freund Yossi Vardi kennen, einen digitalen Unternehmer, dem das Wohlwollen von Shimon Peres gehörte. Kontakte entstanden, die im Jahre 2005 zur Gründung des DLD führten, dem international wohl bekanntesten Forum für Debatten über die digitale Revolution. Ohne Peres keinen Yossi Vardi, keinen DLD, den Steffi Czerny und ich seit über zehn Jahren in Deutschland promovieren. Der Staat Israel wird ihm, neben all seinen Verdiensten, den Mut zur Innovation wohl am meisten verdanken.

Ich verneige mich vor seiner Leistung, ich trauere um einen Politiker von ungewöhnlichem Format.

Von Dr. Hubert Burda

106. Geburtstag von Aenne Burda

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Die Verlegerin an ihrem Schreibtisch

Schönheit und Anmut, harte Arbeit und der bedingungslose Glaube an die Machbarkeit: Aenne Burda, die Frau, die das Nachkriegsdeutschland einkleidete und dem Wirtschaftswunder ein Gesicht verlieh, wäre heute 106 Jahre alt geworden. Ihr Vermächtnis ist jetzt, über 65 Jahre nach der Erstausgabe von Burda Moden, allgegenwärtig und inspiriert noch immer junge Gründer zu neuen Innovationen.

In einer Zeit, in der es noch kein Internet gab, spann Aenne Burda ein weltweites umfassendes Netzwerk und überwand dabei nicht nur kulturelle, sondern auch politische Barrieren. Einen Höhepunkt ihrer Karriere erreichte die „Königin der Kleider“ 1987, als Burda Moden als erste westliche Zeitschrift in der Sowjetunion veröffentlicht wurde. Der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher fand anerkennende Worte für diese Leistung: „Aenne Burda zog auf ihre Weise und mit ihren Möglichkeiten den Eisernen Vorhang ein Stück zur Seite.“

Mit ihren Schnittmustern brachte Aenne Burda den Glanz aus Paris und Hollywood in deutsche Wohnzimmer. Damit demokratisierte sie die Mode weltweit und machte sie für jeden erschwinglich. Dabei verstand es Aenne Burda, ihr erfolgreiches Konzept immer wieder an den Geist der Zeit anzupassen, das modische Erfolgsrezept lautete: „Die Mode soll nicht unerfüllbarer Wunschtraum bleiben, keine Illusionen vorzaubern, die niemals zu verwirklichen sind, sie soll getragen werden, um zu verschönern und unser Lebensgefühl zu heben.“

Aenne Burda wurde 1909 als Eisenbahnertochter geboren und heiratete 1931 Franz Burda. Mit ihm bekam sie die drei Söhne Franz, Frieder und den jetzigen Verleger Hubert Burda. Burda Style, wie Burda Moden heute heißt, erscheint in 17 Sprachen in mehr als 100 Ländern. 2005 starb die Gründerin des weltweit größten Modeimperiums mit 96 Jahren.

 

Hubert Burda feiert Geburtstag

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Hubert Burda bedankte sich bei seinen Gästen

300 Kerzen tauchten den barocken Kaisersaal der Münchener Residenz in ein warmes Lichtermeer. Zwischen bayerischen Wappen, biblischen Fresken und farbenfrohen Blumengestecken strich ein Quartett klassische Melodien, und auf der Bühne wurden ebenso herzliche wie kluge Worte gesprochen: Es war ein würdiger Rahmen, um Hubert Burda zu seinem 75. Geburtstag die Ehre zu erweisen. Dabei waren die 300 vom Vorstand geladenen Freunde, Geschäftspartner und Wegbegleiter des Verlegers ja beileibe nicht die ersten Gratulanten, sondern trotz aller Prominenz eher die Letzten. Denn die Feier am Donnerstagabend bildete den Abschluss ausdauernder Festivitäten in dieser Woche – jede für sich ein Höhepunkt.

Der Jubilar selbst zeigte sich auch beeindruckt von all den Würdigungen, die ihm in den vergangenen Tagen zuteil geworden sind, ja, er war fast schon ein wenig verlegen: Es sei ja so viel gesagt und geschrieben worden, wer und was er angeblich alles wäre, sinnierte er auf der Bühne – um dann seine Nachdenklichkeit plötzlich abzulegen und den Gästen zuzurufen: Richtig so! Schließlich habe er hart dafür gearbeitet. Viel Witz und schlaue Reden, lautes Lachen und intensive Gespräche, Gesang und Gitarrenmusik erfüllten die prachtvolle Atmosphäre an diesem Abend – connect the unexpected. Mal wieder. Plus ultra. Immer weiter.

Maria Furtwängler-Burda eröffnete den Abend und begrüßte die Gäste. Sie richtete eine rührende Liebeserklärung an ihren Gatten. Und auch die Kinder sorgten für herzerwärmende Momente. Sohn Jacob erinnerte an gemeinsame Heidegger-Debatten, Tochter Elisabeth sang ihr eigens für ihren Vater komponiertes Lied. Burda-CEO Paul Bernhard-Kallen beschrieb die prägenden Eigenschaften des sich stets wandelnden Unternehmers Hubert Burda. Und Bundesminister Schäuble hob den Weitblick des Verlegers hervor.

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Auch Maria Furtwängler-Burda begrüßte die Gäste

Zwischen diesen höchst persönlichen Beiträgen sang Star-Tenor Jonas Kaufmann für die Abendgesellschaft. Das Menü wurde von Weinen der Durbacher Winzer Heinrich Männle und Andreas Laible begleitet.

Normalerweise würden wir an dieser Stelle Gäste aufzählen, die Sie ganz bestimmt kennen – allerdings müssten Sie dann weit mehr als 100 Namen lesen, zum Beispiel die von Peter Sloterdijk und Peter Handke, von den Adelsfamilien aus Baden, Württemberg und Bayern, von Ferdinand Piëch und Kai Diekmann, von Jürgen Fitschen und Edmund Stoiber, von Veronica Ferres und Franz Beckenbauer.

Notizen aus bewegten Zeiten

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Hubert Burda bei der Vorstellung seines neuen Buches „Notizen zur Digitalen Revolution“

Medienunternehmen mussten sich in den vergangenen 25 Jahren, getrieben durch neue Technologien, völlig neu erfinden. Als einer der Pioniere dieser Entwicklung blickt Verleger Dr. Hubert Burda in seinem neuen Buch „Notizen zur Digitalen Revolution 1990-2015″ auf mehr als zwei Jahrzehnte digitaler Transformation zurück. Das sehr persönliche Werk hat er am Dienstag in München vorgestellt.

„Wir erleben gerade eine digitale Revolution, die alle Lebensbereiche erfasst. Das Stichwort hier heißt ‚Infosphäre‘ – unsere neue Informationsumgebung, in der Menschen, Algorithmen und Geräte miteinander interagieren und kommunizieren“, so der Verleger anlässlich der Vorstellung seines Buches. Darin präsentiert er handschriftliche Notizen und Aufzeichnungen der vergangenen 25 Jahre und macht seine Gedanken einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Früh hat er die Möglichkeiten des Internets erkannt und bereits Anfang der Neunzigerjahre sein Unternehmen konsequent auf den digitalen Wandel ausgerichtet. Er war schon damals überzeugt: „Die New Economy ist keine Eintagsfliege. Wer das glaubt, der wird Schiffbruch erleiden.“ Er habe sich 1991 nicht vorstellen können, dass es tatsächlich noch so lange dauern würde, bis die digitale Transformation alle Lebensbereiche so durchdringen würde, wie es im Jahr 2014 der Fall ist, so Hubert Burda. Detailliert schildert der Verleger auch seine Begegnungen mit digitalen Vordenkern wie Jeff Bezos, Sergej Brin und Bill Gates, er beschreibt zudem die Entwicklungsgeschichte von Hubert Burda Media und die des 1993 gegründeten Nachrichtenmagazins Focus.

Über Auszüge aus seinen Tagebüchern und Redemanuskripten lässt er Revue passieren, wie seine Beobachtungen der neuen Megatrends in Medien und Technologie die Branche, sein Unternehmen und ihn persönlich geprägt und verändert haben. Er berichtet von Skepsis und Widerspruch, die ihm begegneten, als er große Herausforderungen für Branchen wie Banken und Versicherungen durch digitale Disruptoren voraussagte. Flankiert werden die Notizen von Beiträgen von seiner ersten Ehefrau Christa Maar, von seinem Sohn Jacob Burda und von Stephanie Czerny, die vor zehn Jahren für Burda die Digitalkonferenz DLD ins Leben gerufen hat. Sie gewähren aus ihren eigenen Perspektiven einen Einblick, wie die digitale Revolution das Leben und Arbeiten in Hubert Burdas Umfeld beeinflusst hat.

In seinen Privaträumen begrüßte Hubert Burda am Dienstag rund 60 Gäste zur Präsentation des Buches, unter ihnen der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber und die Verleger Michael Krüger und Dirk Ippen.

Notizen zur Digitalen Revolution 1990-2015 von Hubert Burda ist im Petrarca Verlag erschienen und ab sofort zum Preis von 19,80 € (Hardcover) bzw. 9,80 € (Broschiert) erhältlich. BurdaNews hat zudem ein E-Book erstellt, das zum Preis von 9,80 € über die kostenlose „Kindle Viewer App“ am Desktop-Rechner und auf Tablets (Android und iOS) sowie auf den „Kindle“-Lesegeräten „Fire“ und „Paperwhite“ verfügbar ist.

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